Am Wochenende fand im lettischen Sigulda der erste Weltcup der Rodler von 2026 statt. Dabei konnte Natalie leider nicht ihre gewünschte Leistung abrufen und musste sich mit Rang 16 zufrieden geben.
Bereits im Training hatte Natalie mit der Startkurve zu kämpfen. Sie konnte die richtige Linie nicht finden und verlor in jedem Trainingslauf bereits zu Beginn Zeit. Auch im ersten Lauf des Rennens am Samstag – es wurde dieses Wochenende wieder im olympischen Modus, also an zwei Tagen, gefahren – gelang ihr die Startkurve wiederum nicht und auch der Rest des Rennlaufs war nicht zufriedenstellend. Es wurde Zwischenrang 16.
Gestern Sonntag war auch wieder die Startkurve das Problem, der Rest des Laufs gelang Natalie dann aber etwas besser. Mit der fünfzehnten Laufzeit blieb es aber dann bei Schlussrang 16.
„Das ist mental gerade sehr schwierig“, zeigte Natalie sich nach dem Rennen konsterniert. „Aber ich freue mich jetzt auf den nächsten Weltcup in Winterberg und hoffe, dort nochmals so richtig angreifen zu können.“ Anfang Dezember gelang Natalie in Winterberg ein siebter Rang.
Das nächste Weltcuprennen der Damen geht am Samstag 10. Januar über die Bühne. Der erste Lauf startet um 11:50 Uhr, der zweite folgt um 13:10 Uhr.
Text: Andrea Maag
Foto: FIL / Michael Kristen