Europacup St. Moritz

solider Saisonabschluss auf Heimeis

Europacup St. Moritz

Am 24. und 25. Januar 2026 fanden die letzten Rennen des Europacups der Saison auf heimischem Eis in St. Moritz statt. Zum Abschluss der Serie gingen bei den Frauen Selina Isler und bei den Herren die Teams Scherrer, Renggli und Felder an den Start.

Die Rennwoche gestaltete sich intensiv, da lediglich zwei Trainingstage angesetzt waren und unmittelbar danach bereits die Rennen folgten. Für die Juniorenteams Isler, Scherrer und Renggli hatte dieser letzte Europacup zudem eine besondere Bedeutung, da die Läufe gleichzeitig als wichtige Vorbereitung und zusätzliche Trainingsmöglichkeit im Hinblick auf die unmittelbar anschliessenden Junioren-Weltmeisterschaften am 26. und 27. Januar dienten.

Selina Isler hatte zu Beginn der Woche noch mit Problemen auf der Natureisbahn von St. Moritz zu kämpfen und ihr unterliefen immer wieder kleinere Fehler. Am Renntag konnte sie sich jedoch deutlich steigern und zwei solide Läufe abrufen. Im Monobobrennen am Samstag erreichte sie den 7. Rang. Am Sonntag ging sie im Zweierbob gemeinsam mit Isabelle Kaufmann an den Start, wo sich das Duo weiter steigern konnte und das Rennen auf dem 6. Rang beendete.

Bei den Herren verlief das Wochenende unterschiedlich. Jan Scherrer zeigte im Zweierbob am Samstag zwei saubere Läufe und fuhr damit auf den 7. Rang. Direkt dahinter belegte Sven Renggli den 8. Platz, was angesichts der noch geringen Erfahrung ein sehr erfreuliches Resultat darstellte. Für Sandro Felder verlief das Rennen am Samstag hingegen nicht wie gewünscht. Mehrere Fehler kosteten wertvolle Zeit, sodass er das Zweierbobrennen auf Rang 12 abschloss.

Am Sonntag zeigte Sandro Felder im Viererbob eine klare Leistungssteigerung. Gemeinsam mit seiner Mannschaft konnte er gute Startzeiten erzielen und beendete das Rennen auf Rang 8. Jan Scherrer bestätigte seine Form und klassierte sich auch im Viererbob erneut auf dem 7. Rang. Sven Renggli rundete das Wochenende mit einem erneut sehr überzeugenden 10. Platz ab.

 

Text: Sven Renggli
Fotos: olympiabobrun