Probleme beim zweiten Weltcuprennen der Naturbahnrodler

Probleme beim zweiten Weltcuprennen der Naturbahnrodler

Das zweite Weltcuprennen der Naturbahnrodler fand am Wochenende vom 6. und 7. Januar in Laas, Südtirol, statt.

Die Verantwortlichen vor Ort trotzten den hohen Temperaturen und präparierten die Bahn so, dass das Rennen ausgetragen werden konnte.

Die Rodler aus der Schweiz hatten mit den Bedingungen zu kämpfen. Bereits in den Trainingsläufen am Samstag wurde deutlich, dass sie noch nicht die optimale Abstimmung des Materials gefunden hatten. Lediglich Marco Almer schien in der Lage zu sein, seine Resultate vom ersten Weltcuprennen zu bestätigen.

Auch am Renntag lief nicht alles wie geplant. Die Schweizer hatten von Anfang an Schwierigkeiten mit dem weichen Eis. Marco Almer war der Einzige, der mit seinem ersten Lauf zufrieden sein konnte. Leider gelang es ihm nicht, die Leistung im zweiten Lauf zu wiederholen.

Trotz der widrigen Umstände sicherte Federer der Schweiz mit dem achten Platz ein Top-10-Ergebnis.
Jérôme Almer verschlechterte sich im Vergleich zum ersten Rennen um vier Plätze und landete auf Rang 17.
Marco Almer konnte sich als einziger Grindelwalder steigern und belegte den 16. Rang.
Shohei Tanaka klassierte sich etwas weiter hinten auf Platz 23.

Die Südtiroler dominierten das Rennen. Bei den Herren gewann Daniel Gruber, und bei den Damen siegte Evelin Lanthaler.


Text: Jérôme Almer
Bilder: Zischg Jana, Almer Peter, Ebermann Andreas