Die YOG Mission 2020 ist zu Ende

Die YOG Mission 2020 ist zu Ende

Was vor rund drei Jahren begonnen hat, fand mit den Rennen vom 19./20. Januar 2020 an den Olympischen Jugendspielen in St. Moritz seinen Abschluss. Die Kinder von vor drei Jahren sind in dieser Zeit nicht einfach zu Jugendlichen, sondern zu gestandenen Monobob- und Skeletonathletinnen und -athleten herangereift.

Mit dem Start der Selektionsrennen im Spätherbst 2019 wurde allen klar: Wir sind auf der Zielgeraden. Damit verbunden machte sich auch die Erkenntnis breit, dass nicht alle der verbleibenden 13 Nachwuchshoffnungen einen Startplatz an den Youth Olympic Games (YOG) werden erkämpfen können. Das Nationenkontingent und die limitierten Starterfelder schoben hier einen klaren Riegel vor. Umso wichtiger war für das gesamte Team, dass die Nichtselektionierten eine Startgelegenheit als Spurfahrer/-in erhalten würden.

Nach Abschluss der Qualifikationsrennen und mit Bekanntgabe der definitiven Selektionen, machten sich daher trotzdem all unsere Nachwuchsathletinnen und -athleten mit dem Betreuerstab zwischen Weihnachten und Neujahr 2019 zu einem letzten gemeinsamen Trainingslager nach St. Moritz auf. Nach ein paar Tagen Energietanken, ging es ab dem 6. Januar dann für alle Wettkampfstartenden und ab dem 11. Januar für die Spurfahrenden in St. Moritz mit den YOG-Trainings im Olympiaprogramm zur Sache.

Die Erwartungen setzten sich vor allem die Jugendlichen hoch. Das Medieninteresse und die internationale Konkurrenz galt es immer wieder zu verarbeiten. Schlussendlich starteten wir hoffnungsvoll in die beiden Wettkampftage. Wie es bekanntermassen heisst, ist im Sport alles möglich und das Erwartete ist erst sicher, wenn alle im Ziel sind. So traten auch bei unserem Team nicht alle Prognosen ein:

Skeleton Damen
Jill Gander, 4. Platz
Emma-Sunshine Burkard, 13. Platz

Skeleton Herren
Livio Summermatter, 3. Platz und Bronze
Lars Rumo, 12. Platz

Monobob Damen
Emily Kilburn, 6. Platz
Sara Snyder, 11. Platz

Monobob Herren
Fabian Gisler, 7. Platz

An dieser Stelle gratuliere ich all unseren Wettkampfathletinnen und -athleten ganz herzlich für die tollen Resultate. Bei unseren Spurfahrenden möchte ich mich für das Engagement und das kräftige Anfeuern bedanken: Mario Aeberhard, Fiona Baechler, Maja Buff, Micha Rappel, Kilian Rohn, Sara Schmied, Mats Wyss. Einen herzlichen Dank richte ich auch an Ueli Geissbühler (Koordination und Skeleton), Urs Vescoli (Athletik und Skeleton) sowie an Donald Holstein (Bob). - Ohne eure grossartige Arbeit hätte die Mission nicht gelingen können.

Hiermit ist die YOG 2020 Mission abgeschlossen. Sobald offiziell bekannt wird, ob es auch in vier Jahren eine YOG geben wird, werden bei Swiss Sliding Gespräche geführt und die Planung an die Hand genommen. Unsere diesjährigen YOG-Jugendlichen müssen vorerst in Schule und Beruf wieder stärker den Fokus legen. Zu wünschen ist es allen, dass sie nun auch bei ihren Clubs weiter gefördert werden und unseren Eiskanalsportarten erhalten bleiben.

Alles Gute und vielen Dank,
Stefan Riniker
Chef Nachwuchs und Leistungssport